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Red Bull Salzburg: Schmidts Abschiedsworte

Am Ende durfte sich Roger Schmidt sicher sein, dass man an seine Zeit als Trainer von Red Bull Salzburg wehmütig denken wird: Der Deutsche holte mit dem Branchenprimus das nationale Double und sorgte auf dem internationalen Parkett dafür, dass man auch in der Schweiz, Frankreich und z.B. Spanien weiß, dass in Österreich guter Fußball gespielt wird. Damit soll es dies für die Salzburger aber noch nicht gewesen sein, verspricht Schmidt in seinem Abschiedsinterview mit „Sport24“.

Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft
Er gehe, so Schmidt, mit dem „Gefühl, eine super Basis hinterlassen“ zu haben. Sein Nachfolger habe eine „sehr große Chance“, die Champions League zu erreichen. Die Spieler im Kader des Double-Siegers hätten inzwischen „genug Erfahrung“ sammeln können und wollten „es jetzt wissen“. Einige Partien auf dem internationalen Parkett wie z.B. die Spiele gegen Ajax hätten gezeigt, „welches Potenzial in dieser Truppe“ schlummere.

Schmidt will keine Spieler mitnehmen
Fans, die sich sorgen, dass ihr Ex-Coach einige Akteure mit zu seinem neuen Arbeitgeber Bayer Leverkusen nach Deutschland nehmen könnte, müssen diesbezüglich keine Ängste haben. Er glaube nicht, „dass sich Bayer diese Spieler leisten will“, erläutert Schmidt. Schließlich wolle „Red Bull den Kader zusammenhalten“. Er sei deshalb davon überzeugt, dass der Vereine Ablösesummen „über dem Marktwert“ aufrufen werde. Dies ändere aber natürlich nichts daran, dass die Spieler von Salzburg durchaus das Zeug für die deutsche Bundesliga hätten. „Auf alle Fälle“ treffe dies auf die Säulen des Teams wie z.B. Soriano, Mané oder Alan zu, ist der 47-Jährige überzeugt. Persönlich würde er sich für diese Spieler zudem freuen, wenn „sie den nächsten Schritt machen“, fügt Schmidt an.

Die letzten Worte sind ein Blick nach vorne: In Deutschland wird der Trainer im Lokalderby auf den von Peter Stöger trainierten 1. FC Köln treffen. Er freue sich, dass Stöger den Aufstieg mit den Geißböcken geschafft habe, so Schmidt. Gleiches gelte für die kommenden Duelle: Leverkusen und Köln sind faktisch eine Stadt und damit das Lokalderby in Deutschland schlechthin.

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